Rollerprojekt

Endlich geht es nun los mit dem Rollerprojekt für Klasse 1 und 2.

Vielen Dank an Frau Stöcken, die das Projekt initiiert hat und natürlich an alle Kolleginnen, die an der Fortbildung teilgenommen haben.

Hier ein paar Eindrücke und unten ein paar Infos:

„Sicher und souverän rollern“

Ausgangslage:

Kinder im Alter zwischen fünf und sieben Jahren absolvieren ihren Schulweg in der Regel zu Fuß. In der Jahrgangsstufe 4, im Alter zwischen neun und zehn Jahren, steht zum Abschluss der Grundschulzeit die Radfahrausbildung mit der Fahrpraxis im Straßenverkehr an. Dabei haben Grundschulkinder heutzutage immer größere Schwierigkeiten souverän und erfolgreich mit dem Fahrrad umzugehen und etwa 10 – 15% der Kinder (Tendenz steigend) schaffen es nicht, die Radfahrausbildung erfolgreich abzulegen.

Idee:

Das Rollerprojekt der Grundschule Arnkielstraße wirkt seit dem Jahre 2012 diesen Tendenzen erfolgreich entgegen, indem es an den fehlenden motorischen Fähigkeiten ansetzt und die Kinder mit Basiskompetenzen ausstattet, um eine erfolgreiche Teilnahme an der Radfahrausbildung zu gewährleisten. Roller eignen sich bestens zur Förderung der motorischen Fähigkeiten von Kindern in den Eingangsklassen der Grundschule. Die Nutzung von Rollern entfaltet die Entwicklungspotentiale der Kinder und bietet sich als  Spiel-, Fortbewegungs- und Trainingsgerät an.

Vorteile:

Das Projekt

  • fordert Kinder mit  allen Sinnen
  • trainiert alle motorischen Fertigkeiten, besonders die Bewegungs- und Gleichgewichtskoordination
  • vermittelt ein Gefühl für Beschleunigung, Geschwindigkeit und Manövrierverhalten.

Der Roller eignet sich ideal für komplexe Übungen – vom Kurven fahren bis zum „sich Umschauen beim Fahren“.

Schließlich: Rollerfahren macht Kindern Spaß!

Natürlich treffen diese Vorzüge auch auf das Fahrrad zu. Dennoch erweist sich der Roller gegenüber dem Fahrrad bei jüngeren und/oder motorisch schwächeren Kindern aus mehreren Gründen als überlegen und daher als altersangemessen:

(Z.B. Der Roller ist weniger unfallträchtig als das Fahrrad, die Verletzungsgefahr ist beim Roller deutlich geringer, bei einem Sturz können sich die Kinder leichter abfangen, es ist einfacher, den Roller loszulassen und abzuspringen etc.)

Zielsetzung:

Das Ziel des Projektes ist es, die Entwicklungspotentiale der Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf ihre Wahrnehmungs-, Bewegungs- und Handlungsfähigkeit auszuschöpfen, damit sie eine ihrem Alter entsprechende größtmögliche Souveränität auf zwei Rädern erlangen und somit auch die Radfahrausbildung später erfolgreich bestehen können. Alle Kompetenzen, die die Kinder beim Rollerfahren erwerben, sind ihnen später beim Radfahren von Nutzen. Wesentlich beim Radfahren ist das Ausbalancieren des eigenen Gleichgewichts – dies kann ein Kind auf dem Roller sehr gut üben.

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