Kultur

Kultur an der HWS

In diesem Schuljahr beschäftigen wir uns mit dem Thema „Glück“. Viele Kolleginnen und Kollegen haben dazu bereits im September eine Fortbildung unter der Leitung von Kristina Calvert (Autorin des Buches „Können Steine glücklich sein?“) besucht und werden dieses Thema in ihrem Unterricht aufgreifen.

Zusammen mit Künstler*innen aus Musik, Tanz, Theater und den bildenden Künsten werden sich Klassen unserer Schule auf die „Glückssuche“ begeben.

Zum Auftakt waren bereits die Theaterpädagoginnen des Ohnsorg Theaters (unser Partnertheater) in zwei Klassen und fragten die Kinder, was Glück für sie bedeutet. Neben Antworten wie „ein leckeres Eis essen“ oder „mit meinen Freunden Fußball spielen“ machten sich die Schüler auch Gedanken wie „Ich bin glücklich, dass ich auf der Welt bin“,  „Ich bin glücklich, dass es in Deutschland keinen Krieg gibt“.

Die Regisseurin Ayla Yeginer, die am Ohnsorg Theater das Stück „Der kleine Herr Jemine“ (nach dem Buch von Manfred Schlüter) inszeniert, kam in die beiden Klassen, um den Kindern das Buch vorzustellen und um sich mit ihnen zu beraten, welche Geschichten des kleinen Herrn Jemine, der sich auf der Suche nach dem Glück befindet, auf keinen Fall in ihrer Inszenierung fehlen dürfen. Die Kinder der beiden Klassen sind natürlich zur Premiere im kommenden Frühling eingeladen.Aber auch alle anderen Klassen der Heinrich-Wolgast Schule besuchen mindestens einmal im Schuljahr eine Inszenierung im nahe gelegenen Ohnsorg Theater oder werfen dort einen Blick hinter die Kulissen.

Wohin die „Glücksfindung“ uns in diesem Schuljahr führen wird, wird sich sicherlich auch während unserer Kulturwoche vom 10.4.2019 – 17.4.2019 noch zeigen. Die Gabriele Fink Stiftung, mit der wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten, steht uns bei der Vorbereitung mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

Malschule

Kooperationsprojekt mit der Künstlerin Anja Grosse und der Hamburger Kunsthalle

 

Die Jahrgänge 2 und 4 sowie die IVK und die Basisklasse besuchen zudem mehrfach die Kunsthalle, so wie wir es bereits seit vielen Jahren machen.

Dabei führe ich die Kinder durch die Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Anschließend oder währenddessen arbeite ich praktisch mit ihnen.
Es werden meistens einige ausgewählte Werke betrachtet und über die Bilder Gespräche geführt und danach wird entweder in den Malschulräumen oder im Museum direkt vor den Originalen gearbeitet.
Der praktische Teil bezieht sich immer auf das Gesehene. 

 

 

Die Besuche schulen die Kinder in vielerlei Hinsicht. Freies Formulieren, genaues Beschreiben, analytisches Vorgehen, Beschreiben der eigenen Gefühlswelt und Erlebnisse, um nur einige Beispiele zu nennen. Sogar Wissenschaft und Mathematik finden Eingang in unsere vielschichtigen  Gespräche.
Dabei spielt auch die Besprechung der eigenen Arbeiten eine große Rolle.

Die Besuche in der Kunsthalle eröffnen den Kindern die Möglichkeit, die „hohe Kultur der Großen“ als eigenes Betätigungsfeld für sich zu entdecken. 

Durch diese besondere künstlerische Auseinandersetzung beobachtet man nachhaltige Veränderungen der Kinder nicht nur im künstlerischen, sondern auch in vielen anderen Bereichen, vor allem aber im Beobachten der Umwelt und einem bewussten Umgang mit ihr.

 

Christentum und Islam haben die gleichen Wurzeln, was in den mittelalterlichen Bildern deutlich zu sehen ist, und so kommt es vor den Kunstwerken alter und neuer Meister immer wieder zu  kontroversen und fruchtbaren Debatten über Tabus und Werte, was eine hohe integrative Wirkung hat.
Ich freue mich darauf, die Zusammenarbeit mit der Heinrich-Wolgast-Schule in den kommenden Jahren fortzusetzen.

Anja Grosse

 

 

Kulturpass

Seit drei Jahren sind wir eine KULTURSCHULE.

In diesem Jahr starten wir mit unserem KulturPass. Der KulturPass ist eine „Schatzkiste“, in dem wir mit den Kindern gemeinsam sammeln, was sie in ihrer Zeit an der HWS kulturell erleben und lernen.

Um die Vielfältigkeit der kulturellen Angebote zu dokumentieren und zu reflektieren, haben wir diesen KulturPass entwickelt. Wir wollen so gemeinsam erforschen, was Kultur an der Heinrich-Wolgast-Schule bedeutet.

Kunst und Kultur spielen im Schulalltag eine wichtige Rolle und machen sich in den unterschiedlichsten Situationen bemerkbar. Wie zum Beispiel in

o   den Kulturwochen,

o   Kultur-Ausflügen (Theater, Museen, etc.),

o   dem Unterricht,

o   JeKi,

o   der Malschule,

um nur einige der kulturellen Ereignisse zu nennen.

Der KulturPass soll genauso lebendig sein, wie das kulturelle Leben an der Heinrich-Wolgast-Schule.

Als Eltern haben Sie die Möglichkeit, den KulturPass Ihres Kindes in der Schule einzusehen. Natürlich kann der Pass auch mit privaten Kulturerlebnissen (Theaterbesucheetc.)  erweitert werden.

Am Ende der Grundschulzeit könnt ihr die ganz eigenen kulturellen Schätze mitnehmen.

Wir wünschen Euch, Ihnen und uns viel Spaß im Umgang mit Eurem KulturPass.

Das Kulturteam der HWS

 

JeKI – Jedem Kind ein Instrument

Seit vielen Jahren nehmen wir am Hamburger JeKI-Projekt teil. Dadurch können wir es jedem unserer Schulkinder ermöglichen, im Laufe der Grundschulzeit intensive Erfahrungen mit einem Musikinstrument zu machen.

 

 

Den regulären Musikunterricht im Klassenverband gibt es weiterhin: mit Singen, Tanzen, Rhythmusübungen, Beschäftigung mit Komponisten und Musikwerken.

Mit dem JeKI-Unterricht kommen neue Möglichkeiten dazu.

Alle Zweitklässler lernen in Halbgruppen in einer Stunde pro Woche unterschiedliche Instrumente näher kennen: die Gitarre, die Trommeln und Glockenspiele, die Geige sowie die Blockflöte.

Sie erforschen das Instrument, probieren aus, wie es klingt, spielen erste Töne, machen in einem kleinen `Klassenorchester´ miteinander Musik.

Im Februar entscheidet sich jedes Kind der zweiten Klassen: „Dieses Instrument will ich lernen!“

In der 3. und 4. Klassenstufe bekommt es dann Unterricht auf dem gewählten Instrument in einer kleinen Gruppe (ca. 7 Kinder).

Dazu bekommt die Schülerin oder der Schüler das jeweilige Instrument von der Schule ausgeliehen. Nun wird auch zu Hause geübt, es werden praktisch Noten gelernt und das Zusammenspiel mit anderen wird ausgebaut.

In kleinen Vorspielen zeigen sich die Kinder gegenseitig, was sie gelernt haben. Besonders die Musikstücke, die alle zusammen auf verschiedenen Instrumenten spielen, machen viel Spaß.

Dabei erleben wir immer wieder, das Musikmachen manchmal einfach glücklich macht! 

Ansprechpartnerin für Musik und. JeKI: Beate Reinhardt